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Fachpublikationen sind ein wichtiger Beitrag zum fachlichen Diskurs. Ich habe in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu meinen Arbeitsfeldern publiziert. Auf Anfrage stelle ich Ihnen gerne eine Literaturliste zur Verfügung.

 

Publikationen - Das Kindeswohl schützen

Im August 2015 ist mein Buch

„Das Kindeswohl schützen: Eine Aufgabe für Ärzte, Angehörige der Medizinalfachberufe und Lehrer“

im Schulz-Kirchner-Verlag erschienen. Ich habe dieses Buch geschrieben, da Angehörige der Medizinalfachberufe, Ärzte und Lehrer schon immer den rechtlichen Auftrag haben, das Wohl der ihnen anvertrauten Kinder zu schützen. Allerdings werden sie mit dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes im Jahr 2012 jetzt ausdrücklich dazu verpflichtet. Dies führt zu Verunsicherung und wirft viele Fragen auf:

  • Was ist überhaupt eine Kindeswohlgefährdung und welche Formen gibt es?
  • Wie erkenne ich, ob das Kindeswohl gefährdet ist, und wann darf und muss ich handeln?
  • Wo erhalte ich Unterstützung bzw. wer ist im System wofür zuständig?
  • Wie verhalte ich mich korrekt, um dem Kind und den betroffenen Familien zu helfen, und wie ist das mit dem Datenschutz?
  • Wie gehe ich mit den betroffenen Kindern und Familien um?
  • Wie schütze ich mich und meine eigene psychische Gesundheit in diesen manchmal hochgradig belastenden Fällen?

Antworten auf diese und weitere Fragen gebe ich im Buch. In vielen Beispielen veranschauliche ich, wann die Fachkräfte handeln müssen und wie sie sich verhalten sollten. Dabei berücksichtige ich in hohem Maße, dass die eigene Betroffenheit und die psychische Gesundheit der Fachkräfte stets mit bedacht werden müssen.

Das Kindeswohl schützen: Eine Aufgabe für Ärzte, Angehörige der Medizinalfachberufe und Lehrer. Schulz-Kirchner Verlag. 88 Seiten. Paperback.
ISBN-13: 978-3824811472.

Rezension in "ergopraxis" Ausgabe 2/2016:

Wichtiges Nachschlagewerk - Die Neuerscheinung "Das Kindeswohl schützen" von Martin Menzel-Bösing, einem Sozialpädagogen, ist für alle in der Pädiatrie arbeitenden Ergotherapeuten ein mittlerweile notwendiger Ratgeber. 2012 wurde das Bundeskinderschutzgesetz verändert und dadurch auch der Auftrag an alle Therapeuten, nämlich für den Schutz ihrer jungen Klientel zu sorgen. Nicht immer ist es für Ergotherapeuten einfach, bei Verdacht einer Kindeswahlgefährdung die richtigen Wege zu gehen oder Entscheidungen zu treffen. Menzel-Bösing gelingt es in verständlicher Art und Weise, kurze Gesetzestexte zu erläutern, Beispiele für Gefährdungen des Kindeswohls aufzuzeigen und mögliche Hilfen zu benennen. Auch die Grundsätze und Grenzen des deutschen Kinderschutzes beschreibt der Autor ausführlich, ohne sie aber kritisch zu diskutieren. Viele Hinweise zu weiterführender Literatur und Adressen von Anlaufstellen helfen dem Leser bei konkreteren Fragen weiter.

Das Buch ist ein wichtiges Nachschlagewerk und sollte in allen Einrichtungen stehen, in denen Therapeuten mit Kindern arbeiten. Die individuelle Beratung und den Kontakt mit Kollegen vom Jugend- oder Sozialamt vor Ort ersetzt es allerdings nicht.

Erschienen in der Fachzeitschrift "ergopraxis" Ausgabe 2/2016; Rezensent: Michael Schiewack, Ergotherapeut und Dozent aus Kamenz

Rezension in "ERGOTHERAPIE UND REHABILITATION" Ausgabe 11/2016:

Mit der Verabschiedung des Bundeskinderschutzgesetzes 2012 ist die Verantwortung für das Wohl der Kinder auf mehr Schultern verteilt worden. Das Gesetz wendet sich nun auch an Ärzte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden / Sprachtherapeuten, Lehrer usw., die seit der Gesetzesnovelle eine größere Rolle im Kinderschutz spielen.

Der Autor will mit seinem Buch unaufgeregt informieren und alle Beteiligten ermutigen, sich der Verantwortung für diese Zielgruppe bewusst zu werden, sich zu informieren und handlungsfähig zu werden. Er selbst hat jahrelange Erfahrungen mit der Vermittlung dieser Sachverhalte. Es gelingt ihm, die komplexen Zusammenhänge der gesetzlichen Regelungen verständlich darzustellen. Die eingefügten Kästen und Grafiken tragen genauso wie die Fallbeispiele und Fotos dazu bei. Das Buch ist in folgende Themenbereiche unterteilt:

  • Was ist eine Kindeswohlgefährdung?
  • Welche Formen der Kindeswohlgefährdung gibt es?
  • Wer macht was im "System Kinderschutz" in Deutschland?
  • Wann darf bzw. muss man wen informieren und wann bei Dritten Informationen einholen?
  • Die besondere Problematik des Datenschutzes in Fällen einer Kindeswohlgefährdung.
  • Welche pädagogische Grundhaltung ist sinnvoll und hilfreich im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die (unter Umständen) Opfer von Kindeswohlgefährdungen sind?
  • Definition und Umgang mit der eigenen Rolle als Kinderschutzfachkraft

Im Kapitel "Formen" der Kindeswohlgefährdung werden neben den einzelnen Formen Fallzahlen, Merkmale, Folgen und Hilfemöglichkeiten jeweils für körperliche und psychische Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellen Missbrauch aufgeführt. Dort werden unter anderem das Beispiel eines Jungen mit ADHS und der Umgang seiner Familie mit ihm dargestellt, ein für unsere Berufsgruppe sicher relevantes Beispiel. Dazu stellt der Autor verschiedene Checklisten vor, die es ermöglichen, eine fragliche Gefährdung fundiert zu beschreiben, um das eigene Handeln zu dokumentieren – was auch eventuell zur Entlastung dienen kann.

Das Buch scheint mir eine rundum gelungene Einführung in ein sehr komplexes, relevantes und aktuelles Thema zu sein, das Ergotherapeuten in der Pädiatrie vielleicht mehr angeht, als sie ahnen.

Erschienen in der Fachzeitschrift ERGOTHERAPIE UND REHABILITATION Ausgabe 11/2016; Rezensent: Andrea Jagusch-Espei, Ergotherapeutin

 

Publikationen - Gremienkompass - Grundlagen zur Gremienarbeit

„Gremienkompass – Grundlagen zur Gremienarbeit“

Im Oktober 2005 ist mein erstes Buch einer mehrteiligen Reihe zu meinen Trainingsthemen erschienen. Es trägt den Titel „Gremienkompass – Grundlagen zur Gremienarbeit“ und gibt theoretische und praktische Hinweise, wie die Arbeit in Teams, Arbeitsgruppen und Gremien effektiv und zur Zufriedenheit aller verlaufen kann.

Gremienkompass. Verlag Haus Altenberg, ca. 144 S. Paperback, Format: 15 x 23 cm,
ISBN 3-7761-0155-5.

 

Publikationen - Kompass Projektmanagement

„Kompass Projektmanagement“

Im September 2006 ist mein zweites Buch „Kompass Projektmanagement“ erschienen. Es informiert umfassend, aber doch in der nötigen Knappheit, über die wichtigsten Schritte einer gelingenden Projektarbeit. Dabei können Sie dieses Buch sowohl nutzen, wenn Sie noch nie etwas über Projektarbeit gehört haben, als auch, wenn Sie einzelne Aspekte dieser Arbeitsform bereits kennen und andere vertiefen möchten. Sie werden in diesem Buch alle wichtigen theoretischen Grundlagen rund um "Projektmanagement" finden.

Kompass Projektmanagement. Verlag Haus Altenberg, 120 S. Paperback, Format: 15 x 23 cm,
ISBN 3-7761-0171-7.

 

Pädagogische Arbeitshilfen:

  1. 1999: Martin Menzel e. a.: Gewaltprävention an Schulen – Ein Handbuch; Herausgeber:
    Stadt Mannheim, 2. Auflage 2001, 3. Auflage 2003, 4. Auflage 2006
  2. 2003: Martin Menzel: Sexualpädagogik; Onlinearbeitshilfe für Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit; Herausgeber: Internationaler Austausch- und Besucherdienst der BRD
  3. 2004: Martin Menzel e. a.: TRIALOG – Together in difference, Arbeitshilfe zur interkulturellen und interreligiösen Pädagogik; Herausgeber: KJG Bundesleitung
  4. 2004: Martin Menzel e.a.: Generation xy – keine musterknaben, Arbeitshilfe zur Jungenarbeit; Herausgeber: KJG Bundesleitung
  5. 2012: Martin Menzel-Bösing e.a.: Arbeitshilfe für die Jungen- und Männerarbeit;
    Herausgeber: Bundesleitung der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG)
  6. 2014: Martin Menzel-Bösing e.a.: YOUrope – StrippenzieherInnen für eine jugendgerechte EU; Arbeitshilfe zum europapolitischen Projekt der KJG; Herausgeberin: Bundesleitung der Katholischen Jungen Gemeinde

Aufsätze:

  1. 2003: Martin Menzel & Steffi Dittrich: Gender Mainstreaming – (K)eine Methode für die Jugendarbeit, in: BDKJ-Journal, Ausgabe 11/03, Seiten 10ff
  2. 2003: Martin Menzel: Was ist innovativ an Gender Mainstreaming?, in: BDKJ-Zeitung,
    Ausgabe 4/03, Seiten 23ff
  3. 2003: Martin Menzel & Holger Witting: „Jungenarbeit“, in: Switchboard – Zeitschrift für Männer und Jungenarbeit, Ausgabe 02/03, Seiten 42ff
  4. 2006: Christina Heise, Martin Menzel, Karolin Sanner, Maren Schweitzer: Sexueller Missbrauch – (K)Ein Thema für die Ergotherapie, in Ergotherapie & Rehabilitation, Ausgabe 04/06,
    Seiten 22ff
  5. 2007: Martin Menzel & Nadine Werkmeister: Physiotherapie in der Gerontologie – Wie Lehrende Kompetenzen anbahnen können; in: PT - Zeitschrift für Physiotherapeuten; Ausgabe 08/07, Seiten 799ff
  6. 2007: Martin Menzel: Kindeswohlgefährdung – Der Schutzauftrag der Jugendhilfe nach § 8a KJHG; in: Ergotherapie & Rehabilitation; Ausgabe 10/07; Seiten 5ff
  7. 2010: Martin Menzel-Bösing: Aufsichtspflicht – Wahrnehmung von PhysiotherapeutInnen;
    in: PT - Zeitschrift für Physiotherapeuten; Ausgabe 12/10, Seiten 71ff
  8. 2011: Martin Menzel-Bösing: Kindeswohlgefährdung – ein Thema für die Physiotherapie;
    in: PT - Zeitschrift für Physiotherapeuten; Ausgabe 03/11, Seiten 85ff
  9. 2011: Martin Menzel-Bösing: Aufsichtspflicht in der Logopädie; in: L.O.G.O.S. Interdisziplinär; Ausgabe 3/2011, Seiten 195ff
  10. 2013: Martin Menzel-Bösing: Kindeswohlgefährdung - Neue Verpflichtungen und Aufgaben für die Ergotherapie; in: Ergotherapie & Rehabilitation; Ausgabe 10/13; Seiten 23ff
  11. 2013: Martin Menzel-Bösing: Kindeswohlgefährdung erkennen - Schutzauftrag des Kinderschutzgesetzes gilt auch für LogopädInnen; in: Forum Logopädie; Ausgabe 6/13; Seiten 46f

Interviews

  1. 2011: Martin Menzel-Bösing: Selbst- und Zeitmanagement; in S.I.N.N.bild – Zeitschrift des Studieninstituts Niederrhein, Ausgabe 01/11

Berichte über meine Arbeit

  1. 2013: S.I.N.N.bild ; – Zeitschrift des Studieninstituts Niederrhein, Ausgabe 02/13: Kinder schützen - mit neuer SINN-Reihe; Seite 2
  2. In der Ausgabe vom 19.02.2014 berichtet die Westdeutsche Zeitung über meine Zertifikatskurse zum Thema "Kinderschutz" für Fachpersonal an Schulen und in Kindertageseinrichtungen, die ich unter dem Dach des Studieninstituts Niederrhein anbiete:
     ›› www.wz-newsline.de/lokales/krefeld/gewalt-erkennen-und-handeln
  3. 2014: S.I.N.N.bild ; – Zeitschrift des Studieninstituts Niederrhein, Ausgabe 01/14: Lehrer als Supernannys, Seite 3
  4. Regelmäßige Berichte über meine Lehrtätigkeit an der SRH-Fachschule für Logopädie finden Sie auf der Facebook-Seite der Schule unter:
     ›› https://www.facebook.com/#!/dozentin.logopadiedusseldorf
  5. 2015: S.I.N.N.bild ; – Zeitschrift des Studieninstituts Niederrhein, Ausgabe Herbst 2015: Rezension meines Buchs "Das Kindeswohl schützen", Seite 3

Vorträge

Neben meiner Publikationsarbeit stehe ich Ihnen auf Veranstaltungen, Tagungen und Kongressen auch zu Fachvorträgen zu meinen Themen zur Verfügung. Ich lege jedoch großen Wert, keine Vorträge von der Stange zu halten, sondern mich jeweils auf die Situation des Kunden einzustellen. Mit meinen maßgeschneiderten Vorträgen konnte ich positive Resonanz auf vielen Veranstaltungen erzielen.